Der große Konvent der Ortenauer Weinbruderschaft
Der große Konvent der Ortenauer Weinbruderschaft:
Mitgliederzuwachs bei der Weinbruderschaft.
Ortenau. Die Ortenauer Weinbruderschaft hat sich zu einer weinkulturellen und weingesellschaftlichen Institution in Mittelbaden entwickelt: Programmatisch durch quallifizierte Vortragsthemen und Referenten, vielen kulinarischen Genüssen und einem ungebrochenen Mitgliederzuwachs. Beim diesjährigen Konvent, dem alljährlichen gesellschaftlichen Höhepunkt, konnten sechs neue Mitglieder in den Kreis der Weinschwestern und -Brüder aufgenommen werden. Aktuell erreicht der Weinclub mit nun 108 Mitgliedern einen Umfang, welcher Grenzen aufzeigt, insbesondere im Hinblick auf geeignete Veranstaltungs-Lokalitäten. Weinbruderschaften pflegen die gesellschaftliche und ideele Seite des Kulturgutes Wein. Das reicht von der Wissensvermittlung über die kulinarischen Erlebnisse bis hin zum Appell für maßvollen Genuss. Voraussetzung für eine Aufnahme ist Freude und Identifikation mit dem Ortenauer Wein. Weinprofis zählen zur Minderheit in einer Weinbruderschaft. Sie ist ist auch kein elitärer Verein, alle sind sich gleich und ziehen über alle Berufe und Stände hinweg. Die Ortenauer Weinbruderschaft ist die einzige in ihrer Art entlang des badischen Oberrheingrabens von Mannheim bis Basel. Das neue Führungsduo um Ordensmeister Thomas Laubenstein, Bankdirektor a.D., und Ordenskanzler Klaus-Peter Mungenast, Bürgermeister a.D. setzen auf Kontiunität und konnten traditionell diese Gala- Veranstaltung nun zum 12. mal im Restaurant Engel in Appenweier- Nesselried mit der großen Weinfamilie feiern. Im Mittelpunkt steht ein „Dinner Önologig“ und Neuaufnahmen. Zum Aufnahmeritual gehört die Überreichung der Bruderschaftsnadel mit Urkunde, sowie der freundschaftliche Händedruck durch den Ordensmeister und dem Ordenskanzler, wie auch einen Ehrentrunk, überreicht von Ordenskellermeister Frank Palmer. Gewürdigt wird beim Konvent alljährlich ein „Weinbruderschaftswein“. An der Reihe waren heuer internationale Rotweinsorten. Die Mitglieder wählten in einer separaten Blind-Verkostung unter vielen Anstellungen einen 2022 er Cabernet Sauvignon vom Weingut Weinhaus Schwörer, Durbach, zum Publikumsliebling. In das Rahmenprogram mit einem excellenten Mehrgangmenü aus der Küche von Karl-Heinz Lott, wurden Ortenauer Weine von Ordenskellermeister Frank Palmer passend integriert, und von ihm mit viel kulinarischem Sachverstand zu den jeweiligen Gängen moderiert. Weinschwester und kabarettistisches Urgestein Monika Wurth bereicherte den Abend mit amüsanten Weingeschichten. Auch die Verkündung des Jahresprogrammes durch Secretarius Deger Dereli ist Bestandteil beim Konvent. Aus der Fülle von Vorschlägen aus den Reihen der Mitglieder und des Kapitels, so nennt sich das Vorstandsgremium, resultiert das endgültige Jahresprogramm. Das Ordenskapitel legt Wert auf einen abwechslungsreichen Mix von Wein, Genuss, Erlebnis und Information. „Jedes Mitglied unserer Weinbruderschaft soll durch ein ambitioniertes Programm einen Wissensvorteil in Sachen Weingenuss erlangen“ so der Wunsch des Ordenskapitels und die Philosophie der Weinbruderschaft.

Bild: Die Neuaufnahmen mit dem Vorstand: v.l.: Ordensmeister Thomas Laubenstein; Säckelmeister Hans-Jürgen Herbertz; Jürgen Litterst, OG-Fessenbach; Uwe Rohde,Gengenbach; Silvia Haas, Oberkirch; Peter Bitsch, Karlsruhe; Vivien Holzmann, OG- Fessenbach; Johannes Rückert, Lahr; Ordenskanzler Klaus-Peter Mungenast; Ordenskellermeister Frank Palmer. Bild: Ortenauer Weinbruderschaft.